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Samstag, 28. Januar 2012

Auswanderer: Gabriele Marewski: Bio-Bäuerin hält Hof in Florida

Auswandern & Visa

Gabriele Marewski: Bio-Bäuerin hält Hof in Florida

Inmitten subtropischer Natur am Rande der Everglades liegt das Zuhause von Gabriele Marewski – ihr Arbeitsplatz und Lebenstraum zugleich. Die 57-Jährige ist Besitzerin von »Paradise Farms«, einem ökologischen Betrieb im Herzen Südfloridas nahe Homestead.

Ihre Liebe zur Natur entdeckte Marewski schon als kleines Kind. Damals, Mitte der fünfziger Jahre, wanderte die Familie von Deutschland nach Amerika aus, man kaufte ein Stück Land in Maryland. Für das junge Mädchen ein idealer Ort zum Erforschen der »Great Outdoors«.
Heute hat die studierte Agrarwissenschaftlerin ihre Passion zum Beruf gemacht. Im Jahre 1999 gründete Marewski ihre Farm auf dem Gelände eines alten Avocado-Hains. Mit dem hier gezüchteten Bio-Gemüse beliefert sie heute einige der Top-Restaurants von Miami. Öko ist nämlich angesagt dieser Tage, gerade in der gehobenen Gastronomie.
Und dass es sich auch abseits von Ocean Drive und Touristenrummel paradiesisch leben lässt, spüren die Besucher hier schnell. So offeriert Paradise Farms schmackhafte Gerichte, voll gepackt mit gesunden Vitaminen. Und in den rustikalen »Bed & Breakfast Bungalows« können Gäste auch auf der Farm übernachten – und am nächsten Morgen in Floridas purer Natur erwachen.
Trotz Liebe zur eigenen Scholle: Den Kontakt zur alten Heimat, den Freunden und der Familie, hat die Farmerin stets aufrechterhalten. Derzeit ist sie wieder einmal zu Besuch, unterwegs auf einer fast eintausend Kilometer langen Wanderung von Prag nach Freiburg, auf der sie »Wildblumen sehen und sich von der Landschaft inspirieren« lassen will. Im Breisgau angekommen, geht’s dann zur Stippvisite bei Verwandten. Dort gibt’s den geliebten Mohnkuchen. »Den vermisse ich in Florida nämlich sehr.« source: Flsun


US-Wirtschaft wächst wieder kräftig Reuters- Jan 27 -2012

Aufschwung West

US-Wirtschaft wächst wieder kräftig

 

Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.
Washington - Die US-Wirtschaft trotzt dem globalen Abschwung: Ende 2011 legte das Bruttoinlandsprodukt mit einer Jahresrate von 2,8 Prozent zu, teilte das Handelsministerium an diesem Freitag mit. Das ist der beste Wert seit Frühjahr 2010. Im Vorquartal waren es nur 1,8 Prozent.
Trotz des Endspurts reichte es 2011 insgesamt nur zu einem Plus von 1,7 Prozent. Die deutsche Wirtschaft schaffte im selben Zeitraum drei Prozent Wachstum. Im laufenden Jahr soll die US-Konjunktur laut einer Prognose der US-Notenbank Fed um 2,2 bis 2,7 Prozent wachsen.
Die Prognose ist ein Hoffnungsschimmer in einer düstren Zeit. Vor rund einem halben Jahr hatten Ökonomen noch befürchtet, Amerika könnte zurück in die Rezession rutschen. Auch die Euro-Krise hat sich zuletzt wieder verschärft. EU-Staaten, IWF und private Gläubiger sind offenbar kurz davor, sich auf ein neues Rettungspaket für Griechenland zu einigen. Doch noch vor der Einigung wurde bekannt, dass die Retter wohl noch einmal bis zu zwölf Milliarden Euro nachschießen müssen - weil sich Griechenlands Wirtschaft noch schlechter entwickelt als befürchtet und die Schulden bedenklich schnell steigen.
Und dennoch: Börsianer reagierten verhalten auf die US-Konjunkturdaten. Der Dow Jones startete mit leichten Verlusten in den Handel. Auch der Dax rutschte leicht ins Minus. Noch am Vortag hatte der Leitindex erstmals seit Anfang August über der Marke von 6500 Punkten geschlossen. Amerikas Wirtschaft sei nicht ganz so stark gewachsen wie erwartet, sagten Händler.
Konsum schiebt US-Wirtschaft an
Auch der US-Finanzminister warnte auch vor allzu großer Euphorie: "Wir kehren immer noch den Scherbenhaufen weg, den uns die Finanzkrise hinterlassen hat", sagte Timothy Geithner beim Weltwirtschaftsforum in Davos. "Wir stehen vor großen Herausforderungen."
Insbesondere der langsame Abbau der für US-Verhältnisse hohen Arbeitslosigkeit macht dem Land zu schaffen. So geht die Notenbank Fed davon aus, dass die Erwerbslosenquote auch dieses Jahr mit 8,2 bis 8,5 Prozent weiterhin für US-Verhältnisse hoch bleiben wird und selbst im Jahr 2014 noch um die sieben Prozent aller Amerikaner ohne Job sein werden.
Trotz der hohen Arbeitslosigkeit zog der Konsum in den USA zum Jahresende deutlich an. Insgesamt konsumierten US-Bürger zwei Prozent mehr als noch im Vorjahr - und gaben der Konjunktur damit Auftrieb. Der Konsum trägt rund zwei Drittel zu Amerikas Wirtschaft bei. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen: So stieg das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes. Ein entsprechender Index von Reuters und der Universität Michigan stieg im Januar auf 75,0 Punkte, im Dezember hatte er noch bei 69,9 Zählern gelegen.
Die Exporte steigen ebenfalls deutlich, um rund 4,7 Prozent, etwa so stark wie schon im dritten Quartal.
Der Wohnungsmarkt dagegen bleibt ein großes Problem: Die Zahl der verkauften Eigenheime ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück. Der Schätzung des Handelsministeriums zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet nur 307.000 Neubauten verkauft. Experten hatten mit 320.000 gerechnet.
Die US-Notenbank erwägt, die Wirtschaft mit weiteren Geldspritzen zu stützen, sollte sich die Erholung zu lange hinziehen. Sie hat sich zudem dazu bekannt, ihre extrem konjunkturstimulierende Nullzinspolitik noch bis mindestens Ende 2014 beizubehalten.
yes/ssu/dpa/Reuters



  

Freitag, 27. Januar 2012

22 Mio. Dollar Entschädigung für US-Häftling

Weil er zwei Jahre zu lange im Knast sass 22 Mio. Dollar Entschädigung für US-Häftling 

 

Stephen Slevin während seiner Haft (r) und nach der Freilassung (l). Der Häftling wurde im Knast vergessen und zwei Jahre zu spät entlassen. Jetzt bekommt er 22 Mio. Dollar Schadensersatz
Foto: dapd
27.01.2012 — 19:00 Uhr
Santa Fe (USA) – Justiz-Skandal in den USA: Ein Häftling wurde zwei Jahre in seiner Einzelzelle im Dona Ana County-Gefängnis vergessen. Jetzt wird der Knacki für die beiden verlorenen Jahre entlohnt: 22 Mio. Dollar (16,75 Mio Euro) Schadensersatz.
Slevin wurde 2005 wegen Trunkenheit am Steuer und Autodiebstahl verurteilt. Im August wanderte er in den Knast, um eine vierjährige Haftstrafe anzutreten.
Vergessen, verwahrlost, verraten aus vier Jahren wurden sechs!
Die Gefängnisleitung stuft ihn als psychisch labil ein, steckt ihn in eine Einzelzelle. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend.
„Mitarbeiter des Gefängnisses sind täglich an meiner Zelle vorbeigegangen und haben gesehen, wie sich mein Zustand verschlechterte. Aber sie haben nichts getan, um mir zu helfen“, sagte Slevin zum amerikanischen Fernsehsender „KOB4“.
Der Häftling leidet in seiner Zelle. Er bekommt höllische Zahnschmerzen. Doch die Gefängnisleitung verweigert ihm ärztliche Behandlung.
Die Schmerzen werden zu stark er zieht sich selber die Zähne.
Mit der Zeit verwahrlost Slevin immer mehr: Er ist wundgelegen, verliert dramatisch an Gewicht und seine sind Fußnägel so lang, dass sie sich krümmen.
„Sie haben ihn in Einzelhaft geworfen. Er ist ins Delirium verfallen. Seine Geisteskrankheit hat sich durch die Isolation und fehlende ärztliche Behandlung verschlechtert“, sagte Slevins Anwalt Matthew Coyte.
Zwei Jahre zu lange im Knast, Verwahrlosung, fehlende medizinische Betreuung: Slevin klagt auf Schadenersatz.
Mit Erfolg: Ein Gericht in Santa Fe gibt seiner Klage recht. Slevin erhält 22 Mio. Dollar. Es ist eine der höchsten Entschädigungen, die einem Häftling in den USA jemals zugesprochen wurde.
„Es ging mir nie ums Geld. Wir haben jetzt einen Beweis für das, was mir angetan wurde“, sagte Slevin nach der Urteilsverkündung.
Wobei die 22 Mio. Dollar auch ein nettes Trostpflaster sein dürften. Die Friseurbesuche wird er bis ans Lebensende davon locker bezahlen können. source: Bild



Mittwoch, 25. Januar 2012

"Jedem eine faire Chance": Obamas Rede zur Nation - Video-

Obamas Rede zur Lage der Nation

Mit Gerechtigkeit gegen den Multi-Millionär

 

Washington Mit seiner "State of the Union"-Rede hat US-Präsident Barack Obama sein Wahlkampf-Thema definiert: Auf dem Feld der sozialen Gerechtigkeit will er seine republikanischen Kontrahenten schlagen - und hat in Multi-Millionär Mitt Romney einen Gegner, der eine ideale Angriffsfläche bietet


video


In seiner "State of the Union"-Rede geht US-Präsident Barack Obama auf Konfrontationskurs zu seinen republikanischen Herausforderern. source: Spiegel

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Samstag, 21. Januar 2012

Barack Obama singt – tosender Beifall

BEI SPENDENGALA IN NEW YORKBarack Obama singt – tosender Beifall

PRESIDENT SOUL
So schön singt Barack Obama

Quelle: Bild.de/AP
21.01.2012 — 15:03 Uhr

Ein tobendes Publikum: Traum eines jeden Politikers im Wahlkampf. US-Präsident Barack Obama (50) gelang es ganz entspannt. Eine kleine Gesangseinlage genügte!

Bei einem Auftritt im „Apollo Theatre“ im New Yorker Stadtteil Harlem im Rahmen einer Spendengala sang Obama den Anfang von Al Greens Soul-Klassiker „Let's Stay Together“ und begeisterte die Zuhörer. Jubel, Schreien, Klatschen.

Obama grinste breit nach seiner Gesangseinlage, sagte dann in Richtung Bühnenseite: „Die haben nicht geglaubt, dass ich das tue, Ich habe euch gesagt, dass ich es mache.“

An wen die Worte gerichtet waren, ist nicht bekannt. Doch es heißt, First Lady Michelle Obama (47) stand dort.

Zu Al Green (65), der im Publikum saß sagte Obama fast entschuldigend: „Ich singe nicht so gut wie Sie.“

Die Anhänger des Präsidenten sind da offenbar anderer Meinung. Sie wollten unbedingt mehr...

Bei YouTube wurde das Filmchen mit dem singenden Präsidenten bereits am ersten Tag fast zwei Millionen Mal angeklickt.  Source Bild




USA: Neues offiz. Greencard Programm Leben & Arbeiten in USA . USBotschaft.de . Jetzt anmelden :

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