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Mittwoch, 1. September 2010

Auswandern: Mit Kind und Kegel nach Florida

Auswandern: Mit Kind und Kegel nach Florida

Auswanderer-Porträts
Unternehmer Andreas Toman erfüllte ihn sich - den Wunsch vom Leben in den USA. 2003 zog der 48-Jährige mit seiner Frau und den zwei Kindern nach Miami, wo die Greencard-Gewinner ihren amerikanischen Traum in die Tat umsetzten.













Andreas mit seiner Frau Monika und seiner Tochter Elisa

Seit wann leben Sie in den USA und wie kamen Sie auf den Gedanken auszuwandern?
Wir leben seit Anfang 2003 in Miami/Florida und wie viele Europäer zog uns es schon lange in die USA. Wir kamen nicht blauäugig über den großen Teich, sondern planten schon vor dem großen Augenblick unseren neuen Lebensabschnitt. Zwei schulpflichtige Kinder machten dies eine Notwendigkeit.
War es schwer, das Leben in Deutschland hinter sich zu lassen?
Im Nachhinein eigentlich nicht. Man hinterlässt natürlich alle Freunde, aber die meisten kommen einen gerne besuchen. So sieht man manche Freunde fast häufiger als zuvor.
Sind Sie über ein Visum oder über die Greencard in die USA gekommen?
Meine Frau kam 1999 auf die Idee, an der Greencard-Lotterie teilzunehmen. Nach 3 Anläufen hatten wir den großen Umschlag in der Post. Lustig war der Hinweis in dem Schreiben, noch nicht alles zu verkaufen und den Job nicht zu kündigen.
Was machen Sie jetzt in den USA?
Mein Bildungshintergrund liegt im Bereich Computer und Programmierung (TU Berlin). Schon in Deutschland hatte ich eine Computerservice-Firma. In den USA bot es sich an, ähnliches zu tun. Mit dem Computerservice klappte es leider nicht. Ein Freund aus der Unizeit empfahl mir, sich auf das Internet zu stürzen. Dies trug schon nach kurzer Zeit Früchte.
Gehen Sie Ihrem alten Beruf nach oder haben Sie etwas ganz Neues angefangen?
Ich arbeite noch immer in meinem alten Berufsfeld.
Was ist der Erfolgsfaktor, um in Amerika Fuß zu fassen?
Unternehmergeist steht ganz oben auf der Liste. Flexibilität wird auch ganz groß geschrieben. Man muss nicht reich sein, um hier neu anzufangen, aber Geld für die ersten Monate sollte man schon haben.
Leben Sie jetzt "den amerikanischen Traum"?
Wir leben unseren Traum, ein neues erfolgreiches Leben in Amerika. Ich muss dabei immer an die Reklame der Sparkasse denken: „Mein Haus, mein Auto und mein Segelboot“ Stimmt, das haben wir jetzt.
Was genießen Sie am meisten am Leben in Florida?
Tja, in Miami ist es wohl das Wetter. Wenn es in Deutschland im Herbst langsam unangenehm wird, ist es hier wie im schönen Sommer in Europa und so bleibt es bis zum Frühjahr. Auch die Menschen sind freundlicher als zu Hause. Dies macht das Leben viel einfacher und mit Freundlichkeit kommt man sowieso schneller ans Ziel.
Welche Vorteile hat man in Amerika?
Selbständigkeit ist hier einer der Grundpfeiler der Gesellschaft. Die kleinen Firmen machen die USA groß. Wir sind jetzt ein Teil von ihnen.
Vermissen Sie Dinge, die Sie aus Deutschland kennen?
Am Anfang vermisste man vieles. Angefangen bei den Freunden und weiter bis zu Lebensmitteln. Dies legte sich aber nach kurzer Zeit. Wir fanden die gleichen Lebensmittel und neue Freunde kamen dazu.
Gibt es Momente, in denen Sie sich nach Deutschland zurücksehnen?
Wenn es mal nicht so klappte, wie man gehofft hatte, oder es Rückschläge gab, dann sehnte man sich schon nach der Sicherheit in Deutschland.
Was waren die größten Schwierigkeiten, mit denen Sie zu kämpfen hatten?
Große Schwierigkeiten gab es nicht. Man musste sich nur umgewöhnen. Vieles läuft hier halt anders. Das bedeutet nicht, dass es schlechter ist. Es ist immer eine Sache des Standpunktes. Ein Amerikaner in Deutschland müsste sich auch umgewöhnen.
Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Jetzt sind erstmal die Kinder dran. Ihre Zukunft soll eine gute Bildung beinhalten und die ist in den USA nicht billig. Gott sei Dank gibt es Stipendien für begabte Schüler. Dies ermöglicht auch einem Europäer das Studium an einer privaten Universität. Amerikaner sparen schon von Geburt an für eine gute Uni. Diese Chance hatten wir nicht.
Was raten Sie Leuten, die mit dem Gedanken spielen, nach Amerika auszuwandern?
Auswandern will immer gut bedacht sein, egal ob in die USA oder eine anderes Land. Mit Kindern in die USA zu ziehen hat einen großen Vorteil, denn wir kamen durch unsere Kinder schnell in Kontakt mit Gleichgesinnten. Das half uns in den ersten Wochen sehr. An amerikanischen Schulen engagiert man sich viel mehr als in Deutschland. Durch die Schule kamen wir in Kontakt mit der deutschen Elterninitiative GIPA. Gerade für Deutsche mit Kindern ist diese Organisation sehr hilfreich, besonders wenn man seinen Kindern weiterhin die deutsche Sprache vermitteln möchte. Kinder lernen schnell eine neue Sprache. Leider vergessen sie ihre Muttersprache fast genauso schnell.

source: floridasun

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Apple-Chef Steve Jobs neue ipods 2010 appletv keynote

update 1.Sep.2010  22:10

Apple-Neuheiten

Steve Jobs poliert sein Online-TV


Verbesserte TV-Box, aufgehübschtes iTunes, ein eigenes soziales Netzwerk: Steve Jobs hat in San Francisco die neuesten Entwicklungen aus der Apple-Schmiede präsentiert. Sogar Ballerspiels fürs iPhone gibt es jetzt - nur der iPod Nano scheint fast ein bisschen zu klein geraten.
Steve Jobs hat am Mittwochmorgen die Gerüchte der vergangenen Woche bestätigt und eine grunderneuerte Version der Settop-Box AppleTV präsentiert, nebst passendem Leihservice. Der bietet nun auch das Streaming von Fernsehserien in HD-Qualität an, zum Kampfpreis von 99 Cent. Allerdings mit einem Wermutstropfen: Nicht alle Sender waren bisher bereit dazu, sich auf Apples Bedingungen und Niedrigpreise einzulassen.
Zum Start der neuen AppleTV-Box sind erst mal nur ABC und Fox mit ihren Fernsehinhalten dabei. Dafür aber nicht nur in den USA, sondern auch in weiteren Ländern, darunter Deutschland. Mehrere andere Anbieter, darunter Amazon und Sony, hatten zuvor hastig ähnliche Produkte angekündigt, in Deutschland planen RTL und ProSiebenSat.1 ein "deutsches Hulu". Hollywood-Filme bietet Apple schon seit einiger Zeit in HD-Auflösung über seinen iTunes Store an.
Das neue AppleTV-Gerät, ein Viertel so groß wie das Vorgängermodell und mit 99 Dollar (119 Euro) nicht einmal halb so teuer, greift entweder auf Musik, Filme und Fotos der ans heimische Netzwerk angeschlossenen Computer zu oder streamt Inhalte aus dem Internet - von Apples Bezahlseite, über YouTube oder den in den USA beliebten Videoverleih Netflix. Dazu nimmt die kleine schwarze Box entweder mit eingebautem W-Lan oder per Ethernet-Kabel Verbindung auf. Ohne geht es nicht mehr: Das neue AppleTV setzt vollständig auf die sogenannte Cloud.
Weil die Filme und Serien bei Bedarf abgerufen werden, entfällt umständliches umkopieren und synchronisieren der Inhalte. Nach den Worten von Jobs ist das natürlich ein praktisches Feature: So lässt sich ein Film, den man auf einem iPad gegen Gebühr geliehen hat, mittendrin per Knopfdruck auf den heimischen Fernseher bringen, wo es nahtlos weitergeht. Gleichzeitig können Anbieter so aber auch einfacher bestimmen, wer wann mit welchem Gerät auf welche Inhalte zugreifen darf.
Neue iPods mit und ohne Buttons
Ebenfalls grundlegend wurde die iPod-Palette aufgefrischt, Apples Abspielgeräte für digitale Musik. Insgesamt 275 Millionen iPods hat Apple nach eigenen Angaben bisher verkauft. Der iPod Shuffle hat wieder Buttons bekommen und lässt sich, wie zuvor, per Sprachmenü bedienen. 15 Stunden Musik soll der kleine Player zum Anclippen abspielen können, 2 GB Speicherplatz sind zum Preis von 49 Dollar (49 Euro) vorhanden.
Auch das nächst größere Modell, der iPod Nano, ist weiter geschrumpft. Statt Buttons hat das Gerät nun einen quadratischen Touchscreen, der sich mit zwei Fingern bedienen lässt. Das sieht auf den ersten Blick schick aus, dann allerdings musste sich Jobs ganz schön mit dem Winzling abmühen, so klein ist der Nano. 24 Stunden soll der Akku halten, die Version mit 8 GB Speicherplatz kostet 149 Dollar (159 Euro). Der iPod Touch wiederum, schon bisher das iPhone ohne Telefon und Mobilfunk-Vertragszwang, wächst technisch an die neueste iPhone-Version heran. Dazu gehören zwei Kameras, das hochauflösende "Retina"-Display und der A4-Prozessor.
Jobs präsentierte das Gerät zwar vor allem als mobile Spielkonsole, die mehr verkauft wird als die konkurrierenden Produkte von Sony und Nintendo zusammen, nannte den Touch aber zweimal in seiner Vorstellung "phone". Bei dem Perfektionismus und der akribischen Vorbereitung, für die Jobs bekannt ist, sicher kein Zufall. Und siehe da: Der Touch versteht sich nun auch auf den Apple-eigenen Videochat FaceTime.
Das Gehäuse allerdings erinnert nicht an das iPhone 4, es ist stattdessen nochmals schmaler geworden. 40 Stunden soll der integrierte Akku Musik abspielen, zu Preisen ab 229 Dollar (229 Euro). Offenbar nicht weiter erneuert wird das iPod Classic genannte Modell, das wie der ursprüngliche iPod noch eine Festplatte mit beweglichen Teilen enthält.
iTunes wird zum sozialen Netzwerk
In der zehnten Version hat Apples digitale Abspielsoftware nicht nur ein neues Icon bekommen - was allein schon das Publikum begeistert aufjuchzen ließ - sondern obendrein ein eigenes soziales Netzwerk, genannt "Ping". Eine Mischung aus Twitter, Facebook und iTunes nennt es Steve Jobs selber. Weil iTunes auf 160 Millionen Nutzer kommt, hat "Ping" aus dem Stand so viele potentielle Mitglieder in 23 Ländern.
Tatsächlich sieht die Oberfläche aus wie bei Facebook: Man schließt Freundschaften mit anderen Nutzern und "folgt" seinen Lieblingsbands. So lassen sich Musiktipps austauschen, Konzertfotos zeigen, Hörerlebnisse kommentieren. Das Ziel ist klar: Die Nutzer sollen möglichst viel neue Musik entdecken und bei Apple kostenpflichtig herunterladen.
Wie das Netzwerk funktioniert, zeigte Jobs, in dem er das Profil von Lady Gaga aufrief und ihre Nachrichten abonnierte. Siehe da: Für eine Grußbotschaft zum Start von "Ping" hat Gaga einer Videokamera ihren nackten Bauch entgegengestreckt. Getoppt wurde das nur von Chris Martin, dem Sänger der britischen Band Coldplay. Der betrat nach Jobs die Bühne, setzte sich ans Klavier und sang zur Feier der Hard- und Software-Orgie.
Und sonst noch?
Jobs kündigte neue Versionen des Betriebssystems für iPhone und iPad an. Als neues Feature pries er die Möglichkeit, künftig sogenannte HDR-Fotos aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Fotos, die aus mehreren, unterschiedlich stark belichteten Aufnahmen zusammengesetzt sind. Das Ausleihen von TV-Serien bleibt nicht AppleTV-Nutzern vorbehalten, iOS 4.1 bringt diese Möglichkeit auch auf die Mobilgeräte.
Außerdem wurde ein 3D-Actionspiel vorgestellt, dass eine neue Multiplayer-Funktion namens Game Center demonstriert. Game Center ist die Lösung für all jene Sozialfälle, die zu jeder Gelegenheit auf ihr Handy starren: Statt einsam herumzuklicken, können sie sich nun mit iPhone-Nutzern auf der ganzen Welt verbinden und virtuelle Gefechte führen.
Und dann wäre da noch diese bahnbrechende Innovation: Das iPad lernt das Drucken. Texte, die man auf dem Tablet-PC verfasst, kann man künftig an entsprechend ausgestattete Drucker funken. Was früher eine recht selbstverständliche Funktion von Computern war, kommt mit der nächsten iOS Version im November als erwähnenswerte Neuheit. So etwas schafft wohl nur Apple.

source : spiegel




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Apple-Chef Steve Jobs hat in San Francisco seine neue Produkte rund um das Thema Musik präsentiert. Drei iPods wurden überarbeitet, iTunes 10 kommt mit einem Social Network und Apple-TV soll endlich zu einem Erfolg werden. 



Mehr zum Thema
Live-Stream für Apple-Fans
Apple übertrug die Keynote live im Internet. Der Live-Stream funktioniert nur auf Macs, iPhones, iPods und iPads.



aktuell
20.13 Uhr – Das war's. Keine weiteren Produktvorstellungen. Zum Abschluss spielt Coldplay-Frontmann Chris Martin live auf der Bühne.
20.12 Uhr – Die neuen iPods sollen ab sofort vorbestellbar sein und in Kürze im Handel erhältlich sein. Steve Jobs behauptet wieder einmal, der iPod sei der beste Musikspieler auf dem Markt.
20.08 Uhr – Der Preis fürs Apple-TV wird radikal gesenkt: Für 99 Dollar soll das Gerät Anfang Oktober erscheinen, die Vorbestellung ist laut Steve Jobs ab sofort möglich – auch in Deutschland. Mit dem neuen Kampfpreis will Apple seine TV-Konsole endlich auf die Erfolgsschiene bringen.
19.59 Uhr – Preise: 4,99 US-Dollar für einen Spielfilm in HD-Qualität, 99 US-Cent pro TV-Show. Bislang sind in den USA allerdings nur wenige TV-Sender mit an Bord.
19.54 Uhr – Das neue Apple TV ist winzig! Es wurde um ein Dreiviertel geschrumpft und lässt sich nun mit einer Hand umfassen.
Videos und Filme werden in HD aus dem Internet (iTunes Store) oder vom Computer gestreamt. Die Verbindung zum TV funktioniert via HDMI.
19.50 Uhr – Oh oh. Steve Jobs kündigt „One more thing“ an. Oder genauer gesagt: „One more hobby". Es dreht sich offenbar um Apple TV, das bisher ein Flop war.
19.49 Uhr – „Es ist ein soziales Netzwerk für Musik", sagt Steve Jobs über Ping.
19.42 Uhr – Steve Jobs stellt das neue iTunes 10 vor. Wichtigste Neuigkeit: Das soziale Netzwerk „Ping“, mit dem Nutzer ihren Freunden Songs empfehlen oder über neue Alben diskutieren können. Jeder Nutzer kann seine eigenen Musik-Charts erstellen.
19.35 Uhr – Der iPod Touch passt sich dem iPhone 4 an: Er bekommt das hochauflösende Retina-Display, den 3-Axen-Gyrosensor, Kameras auf der Vorder- und Rückseite (für Fotos, HD-Videos und Facetime-Videochat). Auch das Gamecenter und die HDR-Funktionen funktionieren mit dem iPod Touch.
19.25 Uhr – Auch der iPod Nano schrumpft: Die Bedienfläche verschwindet, stattdessen soll sich der iPod Nano jetzt über den Bildschirm bedienen lassen, der Multitouch unterstützt.
Auf dem Multitouch-Bildschirm befinden sich vier Symbole für iTunes, Radio, Uhr oder Playlisten. Die Symbole lassen sich, wie vom iPhone gewohnt, per länger gedrücktem Finger bedienen.
Preis: 149 US-Dollar.
19.22 Uhr – Neue iPods werden vorgestellt. Der neue iPod Shuffle ist noch kleiner und hat die Form eines Quadrats. Er soll 49 US-Dollar kosten und in fünf verschiedenen Farben erscheinen. Der Akku soll 15 Stunden halten, einen Bildschirm gibt es – wie vom iPod Shuffle gewohnt – nicht.
19.19 Uhr – Die Ordner-Funktion, mit der sich mehrere Apps in einem Verzeichnen ordnen lassen, gibt es mit iOS 4.2 auch auf dem iPad. Auf dem iPhone und iPod gibt es dieses Feature bereits.
19.17 Uhr – Steve Jobs kündigt iOS 4.2 an, das im November erscheinen soll. Neu: Das iPad kann dann endlich drucken! Über WLAN soll der Tablet-PC mit Druckern verbunden werden.
19.16 Uhr – iOS 4.1 mit HDR und Game-Center wird nächste Woche als kostenloser Download in iTunes erscheinen.
19.12 Uhr – Der Apple Online-Shop wurde vorübergehend geschlossen. Ein untrügliches Zeichen, das es neue Produkte geben wird.
19.11 Uhr – Weitere Neuheit: Das Game-Center für iOS: iPhone/iPod-Nutzer können sich gegenseitig zu Spielen einladen. So können Apple-Nutzer online gegeneinander spielen.
19.09 Uhr – Vorteile von HDR: Dunkle Bereiche (etwa Schatten) werden im Foto automatisch aufgehellt, zu helle Bereiche (etwa der Himmel) automatisch abgedunkelt. Das Original-Foto bleibt zusätzlich bestehen!
19.08 Uhr – Steve Jobs stellt das neue Betriebssystem iOS 4.1 vor. Wichtigste Neuheit: High Dynamic Range Fotos (HDR).
19.07 Uhr – Beachtlich: 200 Apps werden pro Sekunde heruntergeladen. Es gibt nun 25 000 Apps speziell für das iPad.
19.06 Uhr – Jobs verkündet: 120 Millionen iOS-Geräte (iPhone / iPod Touch / iPad) wurden bislang verkauft. Jeden Tag werden 230.000 neue Geräte aktiviert.
19.04 Uhr – Insgesamt gibt es 300 Apple-Stores in 10 Ländern auf der Welt. Das 11. Land soll in Kürze folgen – der erste Apple-Store in Spanien.
19.02 Uhr – Steve Jobs stellt die neuen Apple-Stores in Paris, London und Shanghai vor.
19.00 Uhr – Pünktlich geht es los. Steve Jobs betritt die Bühne. Brandender Applaus. Steve begrüßt seinen Ex-Partner Steve Wozniak.
18.53 Uhr – Der Saal des YBCA Theaters in San Francisco/Kalifornien ist komplett gefüllt. Auch Apple-Mitbegründer Steve Wozniack ist dabei.
Eine Gitarre mit Apple-Logo ziert die Präsentationsleinwand.

source: Bild



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Donnerstag, 26. August 2010

Auswanderer-Porträts :Blasmusik in Florida


Auswanderer-Porträts

Zünftige Blasmusik in Florida

Im Alter von nur sechs Monaten ging es für den in Deutschland geborenen Bill Schoenfeldt nach Amerika. Das deutsche Erbe ist in dem Sohn eines ehemaligen US-Soldaten und dessen deutscher Ehefrau jedoch fest verankert. Denn heute reist der sympathische 54-Jährige mit seiner Band "The Swinging Bavarians" durch Florida, um anderen die deutsche Blasmusik und Volkskultur näher zu bringen.

Seit wann leben Sie in den USA und wie kamen Sie auf den Gedanken auszuwandern?
Meine Eltern sind ausgewandert. Mein Vater war mit der US-Armee in Deutschland stationiert, wo er meine Mutter kennenlernte. Sie haben in Deutschland geheiratet. Nachdem sein Dienst bei der Armee beendet war, sind sie nach Amerika gezogen. Ich war damals sechs Monate alt. Ich habe versucht, ein Machtwort zu sprechen und gesagt, dass ich nicht mitgehe, aber sie sind trotzdem ausgewandert. (lacht)
War es schwer, das Leben in Deutschland hinter sich zu lassen?
Nicht für mich, da ich ja dort nichts hatte. Für meine Mutter war es schwierig, denn sie musste ihre Familie - ihre Brüder und Schwestern - zurücklassen. Aber sie ist trotzdem ihrem Ehemann gefolgt.
Sind Sie über ein Visum oder über die Greencard in die USA gekommen?
Ich bin von Geburt an US-Bürger, da mein Vater Amerikaner ist. Ich bin damals bestimmt über den Pass meines Vaters eingereist. Wie meine Mutter reingekommen ist, bin ich mir nicht sicher, aber sie war ja mit meinem Dad verheiratet. Allerdings weiss ich auch nicht, warum mein Vater US-Bürger ist, denn seine Eltern sind Deutsche, die in Panama leben. Er wurde in Panama geboren und hatte die panamaische Staatsbürgerschaft. Als er dann der US-Armee beitrat, hatte er die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Was machen Sie jetzt in den USA?
Ich habe eine deutsche Band, die "Swinging Bavarians" heißt. Wir spielen deutsche Musik in ganz Florida. Meine Brüder, gute Freunde der Familie und meine Kinder spielen alle in der Band mit. Außerdem verwalte ich mehrere Mietobjekte, die meine Frau und ich besitzen. Wir arbeiten zusammen in "The Villages", eine Wohngegend für Pensionäre bei Orlando. In meiner Freizeit mache ich meinen Kindern gerne das Leben schwer und rede ihnen ein schlechtes Gewissen ein, wenn sie nicht zu einem unserer Familientreffen kommen. Ich bin einfach ein Tausendsassa. 
Gehen Sie Ihrem alten Beruf nach oder haben Sie etwas ganz Neues angefangen?
Ich habe in Deutschland ja noch an der Flasche genuckelt. Das mache ich hier immer noch, wenn ich mal ein Bier trinke. (lacht)
Was ist der Erfolgsfaktor, um in Amerika Fuß zu fassen?
Sein eigenes Zuhause und sein eigenes Geschäft zu besitzen.
Leben Sie jetzt "den amerikanischen Traum"?
Ja, denn wir besitzen unser eigenes Haus und unser eigenes Geschäft.
Was genießen Sie am meisten am Leben in Florida?
Ich liebe das warme Klima in Florida. Außerdem liebe ich es, von einem Staat zum anderen fahren zu können, ohne an den Staatsgrenzen kontrolliert zu werden.
Welche Vorteile hat man in Amerika?
Ich mag, dass jeder die Möglichkeit hat, in diesem Land erfolgreich zu werden.
Vermissen Sie Dinge, die Sie aus Deutschland kennen?
Meine Verwandten, das Essen und geschichtliche Sehenswürdigkeiten wie Schlösser. Mir gefallen die Feste und Traditionen dort drüben.
Gibt es Momente, in denen Sie sich nach Deutschland zurücksehnen?
Nein, ich liebe dieses Land. Ich reise gerne nach Deutschland, aber ich lebe gerne in Florida.
Was waren die größten Schwierigkeiten, mit denen Sie zu kämpfen hatten?
Die Sprache. Wir haben zuhause nur Deutsch gesprochen. Als ich in die erste Klasse kam, hat mich der Lehrer nach der Schule nach hause gebracht und meiner Mutter gesagt, dass sie mit mir Englisch sprechen müsse.

Meine Mutter kaufte ein Scrabble Spiel und ein Wörterbuch und wir haben beide zusammen Englisch gelernt, indem wir Scrabble spielten. Am Ende des Schuljahrs konnte ich genug Englisch, um beim Buchstabierwettbewerb meiner Schule den 1. Platz zu machen.
Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Spaß mit Familien und Freunden zu haben, das Leben zu genießen, mit meinen Kindern nach Deutschland zu reisen und mit unserer Band durch andere Bundesstaaten zu touren.
Was raten Sie Leuten, die mit dem Gedanken spielen, nach Amerika auszuwandern?
Das kann ich leider nicht beantworten.  

source: floridasun mag
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Mittwoch, 25. August 2010

USA-Einreise: Kopfgeld noch bis 7. September sparen

USA-Einreise

Kopfgeld noch bis 7. September sparen












Colourbox Ab 8. September verlangen die USA Einreisegebühren

Ab 8. September wird bei USA-Touristen eine Einreisegebühr von 14 Dollar fällig. Wer sich allerdings sofort die ESTA-Erlaubnis holt, spart sich die Abgabe für die nächsten zwei Jahre.
Die lästige Einreisegebühr ist beschlossene Sache. Sie wird ab 8. September erhoben und gilt für alle – auch Kinder –, die nicht mit einem Visum, sondern mit der sogenannten ESTA-Erlaubnis ins Land wollen. Sie wird auch erhoben für Reisende, die nur umsteigen wollen.

Wer sich die 14-Dollar-Einreisegebühr jedoch sparen will, muss laut ADAC schnell sein. Bis einschließlich 7. September ist die Ausstellung der Einreisegenehmigung nämlich noch kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits eine Reise gebucht wurde oder erst geplant wird. Bei den Pflichtfeldern Flug und Hotel im ESTA-Antrag reicht es, mögliche Flugnummern bzw. Hoteladressen anzugeben. Die ESTA-Einreisegenehmigung ist jeweils zwei Jahre lang gültig, vorausgesetzt in dieser Zeit wird kein neuer Pass ausgestellt. Bei mehrmaligen USA-Besuchen innerhalb dieser Zeit muss die generelle Erlaubnis einzureisen, nicht neu beantragt werden. Auch die Gebühr muss nicht noch einmal entrichtet werden.
Der ADAC kritisiert die neue Tourismusabgabe. Nach Meinung des Automobilclubs wird hier wieder eine neue Gebühr ohne Gegenleistung für den Urlauber eingeführt. Amerika versucht auf Kosten seiner Besucher seinen Haushalt aufzubessern. Nach Schätzung des ADAC werden die USA 600 Millionen Euro mit der neuen Einreisegebühr zusätzlich einnehmen.
source: focus
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Was Amerika von uns unterscheidet

Kulturschock USA

Was Amerika von uns unterscheidet

 












Colourbox Die USA tickt einfacht anders als Old Europe

Pin-up-Girls und Prüderie, Sekten und Schönheitswahn: Die USA sind nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern auch der vielen Widersprüche.
Ob Mickey Maus, XXL-Cola-Becher oder Rock ‘n‘ Roll – spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg prägen die Vereinigten Staaten unser Leben. Im Guten wie im Bösen – Old Europe entkommt dem Einfluss der USA nicht. Vor allem die Pop-, Film- und TV-Kultur sind uns sonderbar vertraut. Dafür bewundern und/oder hassen wir oft zugleich Amerika. Auf Touristen macht die Supermacht mit ihren fantastischen Naturlandschaften, riesigen Freizeitparks und fröhlich surfenden Beachboys zunächst einen entspannten Eindruck.

Mit einer Fläche von knapp zehn Millionen Quadratkilometern sind die USA nach Kanada und Russland das drittgrößte Land der Erde und etwa 25-mal so groß wie Deutschland. Angesichts von „nur“ rund 308 Millionen Einwohnern ist das viel Platz für jede Menge Menschen aus aller Welt – und jede Menge Träume und Traumata. Denn so unkompliziert wie auf den ersten Blick sind das Land und seine Bewohner nicht immer. Fettnäpfchen lauern überall, ob in Los Angeles, Saint Paris, Ohio oder Ann Arbor, Michigan.

Prüderie: Pack die Badehose ein

 


































Colourbox Eng anliegende Badeslips für Männer sind in den USA nicht üblich

Ob Pin-ups mit enormer Oberweite oder zu Halloween als Penis verkleidet – kein Zweifel: Sex ist allgegenwärtig in den USA. Weniger freizügig geht es allerdings am Strand zu. Barbusige Frauen haben hier nichts zu suchen, geschweige denn große oder kleine Nacktbader. Durch so viel Haut sehen sich die US-Amerikaner in ihrem Schamgefühl verletzt. In manchen Bundesstaaten ist dann schnell die Polizei zur Stelle. Selbst das Umziehen am Strand kann als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und eine Anzeige nach sich ziehen.

Beim Strandoutfit für Männer können die Polizisten zwar nicht einschreiten, trotzdem empfiehlt sich für die Herren der Schöpfung eine knielange Badehose. Mit einer kleinen, engen „Speedo“, wie sie in den USA abfällig genannt wird, erntet Mann nur verächtliche Blicke. Es sei denn, wir befinden uns am „Gay Beach“ oder bei den Olympischen Spielen. Michael Phelps, mehrfacher Goldmedaillensieger, darf sein knappes Höschen beim Schwimmen natürlich zur Schau stellen.

24-Stunden-Service: Stets zu Diensten


Colourbox Service rund um die Uhr: In den USA ist das kein Problem

Warum sind die nur alle so nett zu mir? Die Frage hat sich schon so mancher Tourist gestellt. Willkommen im Service-Wunderland USA! Hier ist alles möglich: Shoppen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche und Verkäufer, die einen mit Vornamen ansprechen und dem Kunden freudestrahlend die Kleidung in die Umkleidekabine nachtragen. Wie selbstverständlich wird König Kunde auch sein übrig gebliebenes Essen im Restaurant im „Doggybag“ mitgegeben, damit er zu Hause noch etwas davon hat. Selbst im Supermarkt herrscht gute Laune. „Have a nice day“, heißt es hier beim Verlassen. Zuvor war jemand so freundlich und hat sämtliche Einkäufe in Tüten verstaut und schleppt nun alles bis zum Auto.

Weniger zuvorkommend klingt dagegen das „Please wait to be seated“-Schild, das oft am Eingang im Restaurant zu lesen ist. Dass sich Gäste den Tisch nicht selbst aussuchen dürfen, sondern auf die Platzzuweisung durchs Personal warten sollen, entspricht jedoch auch dem Dienstleistungsdenken der US-Amerikaner: Der Kellner schenkt den Gästen damit Aufmerksamkeit, lässt sie nicht orientierungslos im Restaurant herumirren und verhindert noch dazu Streitigkeiten um den besten Platz.

Kommunikation: Hi! How are you? Bye!

 















Colourbox Amerikaner schütteln sich nicht notwendigerweise die Hände zur Begrüßung, aber sie sind sehr höflich

Oberste Regel im Umgang mit US-Amerikanern: Bitte nichts wörtlich nehmen. Hinter der überschäumenden Herzlichkeit, mit der sie selbst Fremden begegnen, steckt im Grunde nichts als bloße Höflichkeit. Daher am besten mitspielen und über die Frage „How are you?” nicht lange nachdenken. Die Antwort ist ohnehin immer „fine“ – ob das nun stimmt oder nicht. Gleiches gilt bei der Verabschiedung „See you later“ oder „Come and see us some time!“: Wird nichts Konkretes ausgemacht, sind diese Worte nicht als Einladung zu verstehen, sondern lediglich Floskeln, die mit jedem x-beliebigen ausgetauscht werden.

Auch Komplimente sollten nicht allzu ernst genommen werden. „Wow! You look great!“, „Beautiful dress!“ oder „I love your dog!“ – mit solchen Schmeicheleien gehen die US-Amerikaner nicht gerade sparsam um. Aber solches Lob hat meist keine tiefere Bedeutung. Die Umgangsweise mag oberflächlich wirken, ist aber auch Ausdruck ihrer konsequent freundlichen Grundeinstellung: Think positive!

Religion und Sekten: Holy Shit!


Colourbox Glauben ist in den USA reine Privatsache – zumindest theoretisch

So vielseitig wie ihr kultureller Hintergrund sind auch die Glaubensrichtungen der US-Amerikaner: Oft suchen sie sich das Beste aus mehreren Religionen zusammen und basteln daraus ihre ganz persönliche Glaubenswelt. Was alle eint, ist eine mehr oder weniger religiöse Lebenseinstellung und damit der unbeirrbare Glaube – woran auch immer, ob Geister, „kein Sex vor der Ehe“ oder Scientologys Lügendetektor.

Für ihre „Religion“ nehmen sie zuweilen weite Wege zur Kirche in Kauf. Dafür sind die Gottesdienstzeiten recht flexibel: Wer am Sonntag lieber ausschlafen will, kann auch erst später gehen. Manche Kirchen bieten Gottesdienst nahezu im Stundentakt an. Hierbei geht es alles andere als steif zu: Die Gläubigen nehmen sich an die Hand und schmettern fröhliche Lieder. Nur reden mögen die US-Amerikaner nicht so gern darüber: Diskussionen oder gar abwertende Bemerkungen zum Thema Religion sind tabu. Für die meisten Amerikaner ist ihr Glaube Privatsache.

Erfolgsdenken: Jeder ist seines Glückes Schmied

 











Colourbox Jeder schmiedet sein eigenes Schicksal – das ist das Credo Amerikas

Wer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nichts aus seinem Leben macht, ist selbst schuld. Erfolgsstreben und Leistungsdruck werden den Menschen hier bereits von klein auf beim Mannschaftssport und vielen Wettkämpfen eingetrichtert. Also vorwärts und ran an die Arbeit! Alles ist möglich, jeder darf sich immer wieder neu erfinden und sein Glück selbst in die Hand nehmen und gestalten. Nichts ist schlimmer als auf der Stelle zu treten oder gar zu scheitern. Doch auch Misserfolg ist für den stets zuversichtlichen US-Amerikaner noch kein Grund aufzugeben: Nicht der ist ein Verlierer, der hinfällt, sondern der, der liegenbleibt. Solche Weisheiten hängen in aller Regel bei den Menschen zu Hause am Kühlschrank oder im Büro an der Pinnwand. Sie machen Hoffnung, den persönlichen „American Dream“ irgendwann zu verwirklichen. Also: Keep moving! Keep smiling!

Mobilität: Ohne Auto geht gar nichts


Colourbox Niemand geht in den USA zu Fuß

Auf den Bus zu warten lohnt sich meist nicht in den USA – abgesehen von Großstädten wie New York, wo das öffentliche Verkehrssystem sehr gut ausgebaut ist. Zwar existieren auch in ländlichen Gebieten Bushaltestellen, nur meist leider ohne Bus, wartende Menschen sind hier auch eher selten zu sehen. Genauso wenig wie Gehwege. Zu Fuß unterwegs sind US-Amerikaner allenfalls beim Wandern im Nationalpark oder auf dem Weg vom oder zum Parkplatz.

Das Auto ist ihr ein und alles. Das liegt aber nicht allein an den geografischen Dimensionen des Landes. Auch den nah gelegenen Briefkasten fahren sie lieber mit dem Auto an, am liebsten ohne auszusteigen. Für sie als ehemalige Cowboys bedeutet das Auto Freiheit und Unabhängigkeit. „On the road“ sein symbolisiert überdies, unterwegs und damit in Bewegung zu sein – auf dem Weg nach oben in Richtung persönlichem „American Dream“. Dabei ist keine Eile geboten – zumindest nicht auf der Straße: Im Verkehr bewegen sich US-Amerikaner sehr höflich und rücksichtsvoll. An vielen Kreuzungen sind alle Einmündungen mit Stoppschildern versehen, die die Verkehrsteilnehmer zum Anhalten und sich Verständigen zwingen.

Schönheitswahn: Barbie und Ken lassen grüßen

 


Colourbox Ewig jung und schön: Barbie und Ken

Lauter schöne Menschen, die aussehen wie in den Filmen und Serien „made in Hollywood“, fahren in offenen Cabrios entlang palmengesäumter Boulevards. Kein Traum: In bestimmten Teilen Kaliforniens haben sie sich tatsächlich versammelt, all die Schönen und Reichen. Dabei ist es harte Arbeit, wie Barbie und Ken auszusehen. Zum US-amerikanischen Schönheitsprogramm gehören Bleaching-Streifen, damit die Zähne weiß strahlen, und bei Bedarf die eine oder andere OP. Und natürlich geht nichts ohne Sport, eine weitere Form ihres Mobilitätsdrangs und existenziell wichtig für US-Amerikaner. So rennen sie jeden Tag ins Fitnessstudio, um gegen ihre Fettröllchen anzukämpfen, die wiederum auf Bewegungsmangel durch ständiges Autofahren zurückzuführen sind. Denn trotz dieses Fitness- und Aktivitätswahns gibt es paradoxerweise Millionen Amerikaner, die übergewichtig sind. Sie brauchen nur den Fernseher anschalten und können dann weiter von Barbie und Ken träumen.

Polizei: Hände hoch!


Colourbox Wer von der Polizei angehalten wird, tut einfach nur das, was sie sagt

Allzu locker und entspannt geht es im patriotisch besungenen „Sweet Land of Liberty“ nicht immer zu. „It‘s the Law“ ist ein Satz, der einem ständig begegnet und der gewöhnlich nicht in Frage gestellt wird. Beispiel „J-Walking“, also schräg über die Straße laufen, ist verboten und kostet je nach Bundesstaat und Gemeinde eine Strafe zwischen einem Dollar in Boston und 750 Dollar andernorts.

Streng ist auch die Alkoholverordnung. Offener Alkoholkonsum auf der Straße ist bis auf Ausnahmen wie Las Vegas nicht erlaubt. Wer es überhaupt wagt, sollte sein Getränk in einer braunen Papiertüte verhüllen.
All diese Regeln gelten selbstverständlich auch für ahnungslose Touristen. Daher ist Vorsicht geboten. Das fängt bereits am Flughafen bei der Passkontrolle an: Immer freundlich lächeln und keine pampigen Antworten geben. Sonst macht man schnell einen Zwischenstopp im Verhörraum. Bei Straßenkontrollen gilt, besser keine Fragen stellen und mit den Händen am Lenkrad sitzen bleiben. Wer nicht kuscht, wird zuweilen getasert. Die Anwendung von Elektroschockpistolen insbesondere bei Straßenkontrollen ist keine Mär und keineswegs so harmlos, wie Hersteller und Sicherheitsbehörden dies gerne darstellen.

Essen: Butter aus der Sprühdose und Null-Prozent-Fett-Milch


Colourbox Gesellschaft im Überfluss: Supermärkte in den USA

Dass die USA eine Überflussgesellschaft ist, fällt spätestens beim Besuch eines Supermarktes auf: XXL-Packungen, vermeintliche Sonderangebote beim Kauf von drei statt einer Tüte Schokokekse und Milch in Gallonen-Containern – das sind immerhin fast vier Liter. Apropos Milch: Wer sich wundert, warum die Milch nahezu wässrig aussieht und auch so schmeckt, hat wohl die mit null Prozent Fett erwischt.

Auch Essengehen hat hier zuweilen Erlebnischarakter. Zum Beispiel im Fast-Food-Restaurant „In & Out“, wo die Pommes vor den Augen der Gäste in Pommesstreifen geschnitten werden. Nett ist auch das BYOB-Prinzip, „Bring your own Bottle“, zum Beispiel in Princeton: Restaurants, die keine Lizenz zum Alkoholausschank haben, lassen die Gäste ihren Wein selber mitbringen. Nicht zu verachten ist auch die leichte kalifornische Küche, deren Spezialität: kaum gedünstetes Gemüse, das dort als knackig, bei uns aber wohl eher als roh durchgeht. Am Ende schmeckt dann aber doch alles irgendwie, selbst die Butter aus der Sprühdose.

Geld und Konsum: Big Business

 


Colourbox Geld regiert die Welt – dafür schämt sich in den USA niemand

Überlanger Luxusschlitten, Privatjet und eine schlossähnliche Residenz – nicht verpönt, sondern höchst angesehen sind in den USA jene, die beruflich Erfolg haben und ihr Geld durch Konsum zur Schau stellen. Als Optimisten sehen die US-Amerikaner den Reichtum der anderen als ein Zeichen der Hoffnung, dass auch sie es schaffen können, wenn sie sich nur anstrengen. Darauf ist das System ausgelegt: Fleißig Geld verdienen und wieder ausgeben.

Doch mit bloßer Anstrengung ist es kaum getan. Nicht minder bedeutsam sind Kontakte – und die werden bekanntermaßen während der Studienzeit geknüpft. Über Status und Ansehen entscheidet also ganz wesentlich, an welcher Uni man seinen Abschluss gemacht hat. Grundvoraussetzung fürs „Big Business“ ist es auch, „populär“ zu sein. Beliebtheit gilt als ein Zeichen von Erfolg. Das Ausschlussverfahren beginnt bereits in der High School. Wer sportlich und hübsch ist, steht auf der Beliebtheitsskala weit oben und hat gute Chancen, beim „Homecoming Ball“ zum King oder zur Queen gekürt zu werden. Wie das geht, siehe Punkt „Schönheitswahn“.
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Deutschen sind deutsche Urlauber peinlich

Rund 53 Prozent der Deutschen sind deutsche Urlauber peinlich. Das ergab eine Umfrage mit über 1100 Teilnehmern von lastminute.de. Noch mehr, nämlich 69 Prozent, glauben, dass sich deutsche Urlauber im Ausland daneben benehmen. Auf die Frage, was deutsche Urlauber ändern müssen, um nicht unangenehm im Urlaub aufzufallen, sagen 58 Prozent Benehmen, gefolgt von: Kleidung (13 Prozent), Trinkgewohnheiten (13 Prozent), Tischmanieren (5 Prozent) und schließlich Überheblichkeit (2 Prozent).

Dienstag, 24. August 2010

Anmeldungsgebühr für USA kann noch umgangen werden

Anmeldungsgebühr für USA kann noch umgangen werden


USA-Reisende können die Gebühr von 14 Dollar (rund 11 Euro) für die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) noch umgehen. Wer eine Reise in die USA fest geplant hat, aber deren genauen Zeitraum noch nicht kennt, kann im ESTA-Formular bei den Reisedaten „unknown“ eintragen.
Bis zum 8. September ist ein Antrag noch kostenlos. Darauf weist das Auswärtige Amt (AA) in Berlin hin. Danach könnten die Reisedaten gebührenfrei aktualisiert werden. Wenn der ESTA-Antrag genehmigt ist, gilt er zwei Jahre für mehrere Einreisen in die USA – oder bis der Reisepass abläuft.
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magische Formel Acht Wochen vorher sind Flugtickets am billigsten

Forscher finden magische Formel Acht Wochen vorher sind Flugtickets am billigsten.


Unzählige Male haben wir uns diese Frage schon gestellt: Wann soll ich mein Flugticket buchen? Wann ist es am billigsten? Und endlich gibt es die Lösung: Eine wissenschaftliche Formel, die den Zeitpunkt angibt, um an die günstigsten Flugtickets zu kommen.
Archiv
Flugatlas 2010: Fluglinien und ihre Angebote. Billigflieger und Lufthansa im Vergleich – wo fliegt man wirklich günstig?
Trotz vieler Online-Preisvergleiche bleibt Unsicherheit beim Buchen. Die Flugpreise ändern sich von Tag zu Tag. Wann soll ich zuschlagen? Nun veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin The Economic Journal eine Studie zweier Wissenschaftler, die die Lösung gefunden haben. Die magische Formel lautet: ∏A = gUG + min(k - g, (1 - g)(1 - r)). Im Klartext:
Wer acht Wochen im Voraus bucht, fliegt am günstigsten. Des Weiteren sollten Reisende am Nachmittag oder frühen Abend buchen.
Und so erklären die Forscher Makoto Watanabe und Marc Möller ihre Ergebnisse: Einen Flug Wochen vorher zu buchen, schließt stets das Risiko unvorhersehbarer Ereignisse ein. Solche könnten die Reise im schlimmsten Falle unmöglich machen. Damit Fluggäste dieses Risiko eingehen und nicht alle erst am Tag vor dem Abflug buchen, bieten Fluggesellschaften Frühbucherrabatte an. Mit Herannahen des Flugdatums steigen die Preise an.
Auch für die Feststellung, dass Flugtickets nachmittags tendenziell günstiger sind als vormittags, haben die Wissenschaftler eine Erklärung. So gehen die Airlines davon aus, dass Geschäftsreisende, die eher bereit sind, höhere Tarife zu zahlen, in ihrer Arbeitszeit buchen. Private Reisevorbereitungen fallen eher auf den Nachmittag oder frühen Abend.

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